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es
Dabei seit: 04.11.2007 Beiträge: 113
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Verfasst am: 14.03.2009, 17:30 Titel: |
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| ZackZack hat Folgendes geschrieben: |
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Es ist leider bis heute nicht gelungen, Magnete so anzuordnen, daß ein kräftfreies schweben erreicht wurde. Die klassische Physik der Felder kann das sogar beweisen. Das Problen ist, das Magnete nur als Dipole auftreten, für ein Schweben wären aber Monopole notwendig.
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Jürgen |
http://www.youtube.com/watch?v=nWTSzBWEsms
Ein Magnetfeld ist soweit ich mich erinnere ein Wirbelfeld. D.h. die Feldlinien sind immer geschlossen (im Gegensatz zum elektrischen Feld). Die Pole sind so gesehen eher etwas wie eine Richtungsangabe, wo das Feld in das Material eintritt, und wo wieder hinaus. Ein Monopol wäre entsprechend nur bei einem Quellenfeld möglich.
Ich verstehe nicht, wieso ein kräftefreies Schweben mit Dipolen nicht möglich sein sollte ? Abgesehen davon, dass man dies mit einfachen Experimenten (2 spezielle Magnete + Flüssig-Stickstoff) nachweisen kann.
Jedenfalls wäre mir weder bekannt, dass die klassische Physik sowas ausschliesst noch, dass sich aus den maxwell'schen Gleichungen Hinweise auf Monopole ableiten liessen (hinsichtlich des magnetischen Feldes - beim elektrischen natürlich schon). Hast Du dazu konkrete Angaben ? |
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ft16a
Dabei seit: 03.11.2007 Beiträge: 99
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Verfasst am: 14.03.2009, 23:45 Titel: |
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Das Problem an der Kugelfisch's Idee ist ja eigentlich die "Parallelschaltung" zweier bekannter Konstruktionen, die... als "Selbstläufer" gescheitert sind Besseler- Rad mit Gewichten und Magnetmotor mit Permanentmagneten. (OK, ich weiß, Brady mit diesem Perendev- Patent ist noch nicht offiziell gescheitert... )
Klar kriegt man Magnete zum Schweben, gibt sogar ein nettes Spielzeug (Levitron), mit dem das verblüffend klappt...
Und überlegt mal genau... bei allen diesen Tricks, die anscheiend die Physik überlisten... sind die energiemäßig zum Nulltarif zu haben ???
Das Levitron benötigt Drehung, in dem Video wird ein Kältegas verwendet... alles nicht ohne.
Mit Tricks- und leider Energieaufwand- läßt sich sicher irgendwas konstruieren, das die Absicht des Konstukteurs erfüllt- analog Magnet- Schwebebahn...
Gibt auch andere reibungsarme Konstruktionen, ich denke an Luftlagerung (wurde früher in Studio- Magnetband- Maschinen für Fernsehaufzeichnunen -die klassische "MAZ", in den Kopftrommeln verwendet, ich kenne noch diese Monstermaschinen,Größe (und auch Aussehen !) einer ausgewachsenen CNC- Drehbank...)
Anmerkung von mir: verlustLOSE Lagerung... dürfte auf jeden Fall absolut unmöglich sein- selbst die Reibung an der Druckluft ist immer noch Reibung, in der Luft schwebende drehende Magnete oder Metallkörper haben Wirbelstromverluste und Reibung an Luftmolekülen- aber extrem geringe Verluste könnten ja bei einem EnergieGEWINN evtl. noch zu verkraften sein...
Nur ändert es nichts an dem grundsätzlichen Mangel an Kugelfisch's Magnetlevitativer Gravitationsenergiemaschine: Daß die Kräfte im Gleichgewicht sind, wenn eine gewisse "Anschubenergie" verbraucht ist.
Wobei man eben noch Energieaufwand in Rechnung setzen muß, der zur Erfüllung der Konstruktionsbedingung "reibungsarme Lagerung" nötig ist.
Ganz zu schweigen von der Hoffnung, die Konstruktion könnte noch Energie abgeben...
ft |
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ft16a
Dabei seit: 03.11.2007 Beiträge: 99
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Verfasst am: 15.03.2009, 12:17 Titel: |
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@Zack Zack,
Kräftefrei... was wollen Sie damit sagen ?
Soll Kugelfisch's Idee irgendwie funktionieren, geht es um die Energiebilanz.
Und auch die Magnetlagerung für schnellaufende Spindeln, auf die Sie hinweisen, tut's nicht ohne Power :"...radial electromagnets... axial electromagnets."
Und die muß erst mal gewonnen werden.
Was da zwischen den verlustarmen Lagern läuft, bringt -leider- keinen Leistungsüberschuß, aus dem das abgezwackt werden könnte.
Und der wäre ja Zweck dieser Konstruktion, damit sie sich -wenigstens- selbst am Laufen hält.
Ich denke, die Konstruktion selbst bringt's nicht, es macht wenig Sinn, sich über superverlustarme Lagerung -die es ja durchaus gibt- den Kopf zu zerbrechen, geschweige denn, ein Vermögen in die Suche nach einer Lagerung zu verschwenden, der man keine Energie zuführen muß.
Ich habe früher gelesen -weiß nicht, inwieweit diese Aussagen stimmen- daß einige Besselerrad- Konstruktionen immerhin bis zu einer Woche liefen- ohne High- Tech- Lager.
Zum Stillstand- kamen sie immer.
ft |
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ft16a
Dabei seit: 03.11.2007 Beiträge: 99
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Verfasst am: 15.03.2009, 14:01 Titel: |
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| Zitat: | | Der Hinweis auf "reibungslose Lagerung" steht aber als Aussage auf der Zeichnung, Kugelfisch hat uns das also Mitgeteilt und ich gehe auf das ein, was "dasteht".... es steht auch ein Fragezeichen hinter der Aussage: "Sollte der Gewichtsüberschuss ...?... |
"Da steht" eben genau die Frage, ob der Gewichtsüberschuß die Konstruktion zu permanenter Bewegung bringen könne, und nur das möchte Kugelfisch wissen.
Ob die Magneten- Anordnung, allein das "Band" in der Schwebe halten soll, oder, da ja unsymmetrisch gezeichnet, zu der beabsichtigten permanenten Bewegung beitragen soll- analog Bradys Ideen- und wegen des Thread- Themas "Perendev- Nachbau" ging ich davon aus- müßte der Konstrukteur verraten.
Kurz und knapp:
Ersteres: Bekannte Konstruktion, die (nach bisherigen Erkenntnissen) leider nicht das beabsichtigte Ergebnis haben wird, da ändert auch "reibungslose Lagerung"- nichts.
Außerdem : Wenn nicht Reibung, dann andere Verluste (Wirbelströme in magnetischen/ metallischen Bauelementen), Walkarbeit des "Bandes".
Zweites, wenn zutreffend: "Parallelschaltung" zweier bekannter Konstruktionen, die (bisher) nicht funktionieren.
Gerade weil die Idee auf einem oder zwei lange bekannten, nicht funktionierenden Konzepten beruht, ist enormer Aufwand, und schließlich Mißerfolg zu erwarten.
ft |
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es
Dabei seit: 04.11.2007 Beiträge: 113
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Verfasst am: 16.03.2009, 21:29 Titel: |
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| ZackZack hat Folgendes geschrieben: |
Vielleicht von mir etwas unglücklich ausgedrückt.
Besser: die Maxwellschen Gleichungen verbieten keinen magnetischen Monopol.
Einen Hinweis auf deren Existenz lässt sich aber nicht ableiten.
http://de.wikipedia.org/wiki/Magnetischer_Monopol
Jürgen |
Hinsichtlich der "zwei speziellen Magnete" habe ich mich geirrt - das stimmt. Du brauchst nur einen Magneten (-> Dipol) und einen Supraleiter. Was Du mit "eingebautem Regler" und "nicht kräftefrei" hinsichtlich Supraleitung sagen willst müsstest Du mir allerdings noch erklären..
Und mir ist allgemein nicht klar, was Du unter kräftrfrei verstehst. Wenn Du 2 Magnete hast, deren magn. Felder entgegengesetzt zueinander stehen stossen sie sich ab. D.h. für die Anwendung wie sie gezeichnet war brauchst Du einfach Magnete, die stark genug sind, um der Gewichtskraft der zu bewegenden Massen entgegenzuwirken. Wie funktioniert denn Deiner Meinung nach eine Magnetschwebebahn ? Mit magnetischen Monopolen ?
Und zu den maxwellschen Gleichungen: Die betreffende Gleichung sagt aus (beziehe mich auf die Integralform), dass der magnetische Fluss durch eine "geschlossene Oberfläche eines Volumens" gleich Null ist. Und das kann nur allgemein gültig sein, wenn es sich um ein Wirbelfeld handelt und es somit keine Monopole gibt.
Was Du vielleicht meinst (Wiki-Eintrag) ist die abgeänderte Version der maxw. Gl. Die wurde aber absichtlich so modifiziert, dass sie Monopole zulässt.
Der langen Rede kurzer Sinn. Du sprichst hier mit den Monopolen ein Thema an, über das in der Forschung heute noch spekuliert wird. Also von einer unbestätigten Hypothese. Aber was hat das mit sich entgegengesetzten Magnetfeldern zur Verringerung von Reibungverlusten zu tun ?? |
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